Mittwoch, 20. November 2024
16:00 – 17:30 Uhr
Erfahrungen und übertragbare Erkenntnisse aus dem Projekt "Miteinander Füreinander"
Einsamkeit ist in Deutschland ein ernstzunehmendes soziales und gesundheitliches Problem. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Alleinlebende und Menschen mit geringen sozialen Netzwerken. Projekte wie „Miteinander Füreinander“ des Malteser Hilfsdienstes setzen sich aktiv gegen Einsamkeit im Alter ein, indem sie Gemeinschaftsaktivitäten fördern und Menschen in sozialen Netzwerken einbinden. Es ist wichtig, das Bewusstsein für dieses Thema in der Gesellschaft und unter Haupt- und Ehrenamtlichen zu schärfen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Kontakt und Gemeinschaft zu fördern.
Maßnahmen zur Erreichung der Zielgruppen, Erkenntnisse zur Wirksamkeit ehrenamtlicher Angebote und notwendige Initiativen und Netzwerke werden aus dem Projekt vorgestellt, um Angebote für Menschen nachhaltig zu gestalten. In einem interaktiven Austausch werden Erfahrungen geteilt.
Elena Oster, Referentin Soziales Ehrenamt und Projektleiterin „Miteinander-Füreinander“, Bundeszentrale Malteser Hilfsdienst e.V.,
Ute Aldenhoff, Referentin Altenpastoral – Leben in Fülle
Moderation: Claudia Stein / Bruno Schrage
Mittwoch, 12. Februar 2025
16:00 – 17:30 Uhr
Suizidalität und Suizide sind immer noch Tabuthemen, über die sich in unserer Gesellschaft einige Mythen ranken. Gleichzeitig sind ca. 40 % der Personen, die sich in Deutschland das Leben nehmen, 65 Jahre oder älter. Obwohl ältere Menschen eine Risikogruppe darstellen, werden sie in der Suizidprävention oftmals übersehen. Vor diesem Hintergrund gibt der Vortrag einen Überblick über aktuelle Kenntnisse und Entwicklungen zum Thema Suizidalität und Suizidprävention im Alter.
Johanna Möller, Referentin für Suizidprävention in Altenhilfe und hospizlich-palliativer Versorgung
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.
Moderation: Bruno Schrage / Claudia Stein
Dienstag, 27. Mai 2025
16:00 – 17:30 Uhr
Die meisten Menschen möchten bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben und wohnen. Doch wie kann das gelingen? Das Onlineseminar gibt Ihnen die Möglichkeit, gemeinsam über folgende Fragestellungen ins Gespräch zu kommen: Welche Wohnwünsche haben ältere Menschen? Wie ist die aktuelle Wohnsituation Älterer? Passen die Bedürfnisse zu den vorhandenen Wohnformen im Alter? Wie kann das Thema „Wohnen im Alter“ in Ihrem Arbeitsfeld aufgegriffen werden?
Susanne Konzet (Projektarbeit Senioren Werkstatt Bonn
Moderation: Ute Aldenhoff / Brigitte Döpper
Dienstag, 7. Oktober 2025
16:00 – 17.30 Uhr
Spirituelle und existentielle Kommunikation – interprofessionell
Was tröstet, lässt hoffen angesichts von unlösbaren Fragen von älteren, schwer kranken, sterbenden Menschen? Wie kann man ihre Würde achten, spirituelle Selbstbestimmung respektieren und in der seelsorglichen Begleitung auf Sinnfragen, existentielle Nöte oder spirituelle Sorgen eingehen? Neben praktischen Hinweisen zur existentiellen und spirituellen Kommunikation wird das Qualifizierungsmodell SpECi vorgestellt. Es wurde gemeinsam von der Diakonie Deutschland, dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln, e.V., der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und dem Deutschen Hospiz- und Palliativ Verband DHPV für Berufe im Sozial—und Gesundheitswesen entwickelt.
Dr. Astrid Giebel, Theologische Referentin des Vorstands der Diakonie Deutschland
Moderation: Bruno Schrage / Claudia Stein
Dienstag, 25. November 2025
16:00 Uhr – 17.30 Uhr
Bedachter Einsatz von Psychopharmaka und anderen Medikamenten in Altenpflegeheimen
Der unverhältnismäßige Gebrauch von Psychopharmaka kann die Lebensqualität älterer Menschen deutlich mindern und birgt erhebliche Risiken wie z.B. Stürze. Überdurchschnittlich häufig sind Menschen mit Demenz von dem Problem betroffen. Aber auch für andere Medikamente gilt: Je mehr davon für einen Menschen verordnet sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit von gravierenden Neben- und Wechselwirkungen. Daher zielt ein verantwortungsvoller Umgang mit Arzneimitteln darauf ab, das Wohlbefinden und die Autonomie der Bewohner zu erhalten und zu fördern. Wie es oft zu einem Übermaß an Psychopharmaka und anderen Medikamenten bei Pflegeheimbewohnern kommt, wer dafür verantwortlich ist und wie man verantwortungsbewusst gegensteuern kann, wird in der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert.
Henry Kieschnick, Referent für stationäre Altenhilfe, Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.
Moderation: N.N.